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10.02.2012
Liebesvögel haben immer Valentinstag!

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Mancherorts sind Standesämter am Valentinstag, dem 14. Februar, extra ein paar Stunden länger geöffnet, damit sich viele Paare an diesem „Tag der Liebenden“ das Ja-Wort geben können. Nicht immer halten diese Partnerschaften auch das, was sich Mann und Frau versprechen: sich bis ans Ende ihrer Tage zu lieben. In Deutschland wird rund die Hälfte aller Ehen wieder geschieden. Weitaus vorbildlicher gehen die „Unzertrennlichen“ damit um. Das ist kein besonderer Typ Mensch, sondern eine Papageienart, die Gattung der Agaporniden. Kurz nach der Geschlechtsreife suchen sich die Vögel einen Partner, den sie ein Leben lang behalten. „Deshalb heißen sie im Englischen auch Lovebirds – Liebesvögel“, erklärt Achim Schütz, Unternehmenssprecher der Fachmarktkette Fressnapf.

Liebesvögel zeigen auch äußerlich, dass sie zusammengehören. Sie gehen im Partnerlook. Das Federkleid von Männchen und Weibchen hat meist einen grünen Grundton und einen andersfarbigen Kopf. Die Namen der verschiedenen Arten zeugen von Farbvielfalt und Frohsinn: Rosenköpfchen, Schwarzköpfchen, Pfirsichköpfchen, Grauköpfchen, Orangeköpfchen, Grünköpfchen, Erdbeerköpfchen, Rußköpfchen oder Bergpapagei.

Als Paar sind sie ein Phänomen und ihre gegenseitige Zuneigung ist herzerwärmend: Sie weichen sich nicht von der Seite, schmusen oder kraulen sich den ganzen Tag. Stirbt einer der beiden Vögel, trauert der zurückgebliebene und wird krank, wenn er nicht schnellstmöglich einen neuen Partner bekommt, zu dem seine Liebe neu entflammen kann.


Und wer sich gerne Liebesvögel als Haustiere halten möchte ...
... sollte dabei einiges beachten. Neben einem festen Partner brauchen die Zwergpapageien einen Käfig, der groß genug für Kurzflüge ist. Bei zwei bis vier Vögeln sollten die Maße mindestens 120 x 100 x 60 Zentimeter (Breite, Höhe, Tiefe) betragen. Es gibt auch spezielle Zimmervolieren – wichtig dabei ist, dass die Gitterstäbe nicht zu weit auseinander liegen (maximal 16 Millimeter). Sie brauchen täglich die Möglichkeit zum Freiflug im Zimmer. Auch wenn die Tiere keinen menschlichen Spielgefährten benötigen: Beschäftigung wollen sie dennoch. Dazu eignen sich Schaukeln, Seile, Ringe und Äste oder Zweige aus der Natur, auf denen sie herumturnen und an denen sie knabbern können. Eine Schale mit Wasser zum Baden sollte auch nicht fehlen. Damit die Unzertrennlichen ihre Umwelt richtig farbig sehen, empfiehlt sich eine Tageslichtlampe für Vögel – vor allem, wenn sich ihr Käfig das ganze Jahr über drinnen befindet. Denn Fensterglas filtert UV-Strahlen aus dem Licht heraus – für uns ändert sich das Farbspektrum dadurch nicht, für die Papageien schon.

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Für sie heißt es: lebenslänglich

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Agaporniden – eine Papageienart – bleiben ein Vogelleben lang mit ihrem Partner zusammen. (10.2.2012) Foto: Fressnapf/Hermann Pentermann

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Fax: +49 2151 5191 - 281231

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