Pressemitteilung -
Ostern für Alle! So haben auch unsere Haustiere Spaß am Fest.
Krefeld, 17.04.2019 –Ein Hase, der Hühnereier bemalt und seine Kunstwerke für Kinder versteckt:
Ostern ist ein Fest für die ganze Familie, und unsere Haustiere zählen natürlich dazu. Damit die Festtagsfreude kein jähes Ende nimmt, beachten Sie folgende Tipps.
Gefährliche Nascherei
Der Ostersonntag beendet die Fastenzeit, nun darf auch wieder Süßes genascht werden. Das gilt aber nur für Menschen. Haustiere sollten nichts Zuckerhaltiges verzehren. Schokolade kann für Hund und Katze sogar gefährlich bis lebensbedrohlich sein. Der Grund: Die Kakaobohne enthält das Purinalkaloid Theobromin – eine Substanz, die der Organismus von Katzen und Hunden nur sehr langsam abbauen kann. Theobromin erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls und verengt die Blutgefäße. Erste Symptome einer Schokoladenvergiftung zeigen sich meist nach zwei bis vier Stunden. Ihr Tier leidet unter Erbrechen, Durchfall und starkem Durst. Dazu kommen Unruhe, Zittern und Krampfanfälle. Eine größere Menge gefressener dunkler Schokolade kann ohne Behandlung innerhalb von zwölf bis 36 Stunden zum Tod führen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Liebling genascht hat, warten Sie nicht, bis erste Symptome auftreten, sondern gehen Sie sofort zum Tierarzt. Besser ist es natürlich, Schokolade immer so wegzulegen, dass Ihr Tier nicht daran gelangt.
Alles so schön bunt hier
Ostersträuße mit baumelnden Eiern, Häschen und Federn sind auch für Ihre Katze hochinteressant. Wählen Sie darum Deko-Gegenstände, die nicht giftig sind und nicht leicht verschluckt werden können. Bei einem wilden Kampf mit dem Osterstrauß kann schon mal die Vase zu Bruch gehen und Ihr Kätzchen läuft Gefahr, sich verletzen.
Vorsicht vor Frühblühern
Apropos: Weidenkätzchen sind nicht giftig, enthalten jedoch Salizylsäure, die etwa auch in Aspirin als Wirkstoff enthalten ist. Besonders Katzen reagieren empfindlich darauf und sollten nicht an Weidenzweigen knabbern.
Und da sich sicher auch frei laufende Nager für Ihre Osterdeko interessieren, platzieren Sie diese am besten außerhalb ihrer Reichweite. Standhaft und kippstabil sollte Ihr Strauß auch sein: Frei fliegende Vögel lassen sich gerne darauf nieder. Im Frühling lockt der Garten auch unsere Haustiere nach draußen. Doch einige Frühblüher, darunter Osterklassiker wie Osterglocken, Tulpen und Hyazinthen, sind gefährlich.
Besonders Osterglocken haben es in sich: Alle Teile (Knolle, Blüten, Blätter) und sogar das Blumenwasser sind hochgiftig. Auch Schneeglöckchen, Maiglöckchen und
Primeln dürfen von keinem unserer Haustiere verzehrt werden. Das Maiglöckchen
erhielt nicht umsonst den Titel Giftpflanze des Jahres 2014. Bei der Tulpe ist übrigens die Zwiebel gefährlich.
Achten Sie darum darauf, dass Ihr Hund sie nicht ausbuddelt und damit herumtollt.
Osterspaß für Haustiere
Osterüberraschungen gefallen nicht nur uns Menschen. Verstecken Sie für Ihren Hund ein eigenes, mit feinen Leckerli gefülltes Osternest. Eierjagen macht Hund und Katze Spaß. Beide dürfen ihr gekochtes Ei samt Schale nach dem Spiel vernaschen –aber nur, wenn dieses ungefärbt ist. Kaninchen wiederum können mit Eiern nichts anfangen, freuen sich aber z.B. über eine Portion getrockneten Dill.
Planen Sie ein Raclette als Osterschmaus, denken Sie daran, dass die Dämpfe der Antihaftbeschichtung für Ziervögel tödlich sein können. Quartieren Sie Ihren Piepmatz darum aus und gönnen Sie ihm eine gesunde Leckerei: Zerdrücken Sie ein frisch gekochtes Eigelb mit der Gabel und mischen Sie es mit Keimfutter. Frohe Ostern!
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Die Fressnapf- Gruppe ist Marktführer im Heimtierbedarf in Europa. Das Unternehmen wurde 1990 von Inhaber Torsten Toeller in Erkelenz (NRW) gegründet. Zur Unternehmensgruppe gehören heute mehr als 1.500 Fachmärkte in elf europäischen Ländern (dort meist unter dem Namen Maxi Zoo) und mehr als 12.000 Beschäftigte. Moderne Märkte, kompetente Beratung, attraktive Preise, vielfältige Service-Angebote und ein Online-Shop machen die Fressnapf-Gruppe mehr und mehr zum Cross-Channel-Händler. Heute setzt die Unternehmensgruppe jährlich mehr als zwei Milliarden Euro um. Die Fressnapf-Gruppe ist Förderer verschiedener, gemeinnütziger Tierschutzprojekte und baut ihr soziales Engagement für die Beziehung zwischen Mensch und Tier stetig aus. Die Mission lautet: Wir geben alles dafür, das Zusammenleben von Mensch und Tier einfacher, besser und glücklicher zu machen.